Urlaub 2017 - Agility Passion

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Urlaub 2017



Oberammergau 18.2. - 25.2.17

Wieder haben wir unseren Urlaub in Oberammergau im Hotel Wolf gebucht. Dieses Jahr hatten wir wieder das Glück bei Sabine Zepf das Agility Seminar zu buchen.

Diesmal verlief die Hinfahrt völlig reibungslos. Und entspannt konnten wir unsere Sachen in die Ferienwohnung räumen.
"Unsere" Olga I war frisch renoviert und sehr chic. Dieses Jahr hatten wir Glück und die Worschtkuch hatte geöffnet, zweimal waren wir dort und haben den Hollerpunsch genossen.



In der Eisdiele waren wir auch wieder, aber auch diesmal haben wir das wirklich leckere Eis nicht so gut vertragen, leider.

Dieses Jahr ist der Schnee schon in den ersten Tagen verschwunden. Aber bei herrlichem Sonnenschein konnte ich ein paar Handyfotos machen.

Am Dienstag wollten wir einen Ausflug zu einem nahe gelegenen Wasserfall machen. Leider war der Weg wegen Steinschlags geschlossen, aber auch sonst wären wir nicht hingekommen, da es schon nach kurzer Zeit völlig eisig wurde.
Kurzfristig umentschlossen, haben wir ein wenig in Kultur gemacht und uns die Wieskirche angeschaut. Sehr beeindruckend diese Kirche ein paar Fotos habe ich mit dem Handy gemacht.



Da wir dieses Jahr um einen Tag verlängert hatten, konnten wir samstags fahren. In der Nacht hatte es geschneit und so viel es uns noch schwerer die Koffer zu packen. Fast ohne Stau sind wir zu Hause angekommen, schade das der Urlaub immer so schnell vorbei ist.


Schweriner See 26.6. - 07.07.17

Diesen Sommer wollten wir mal wieder in den Norden fahren. Zur Mecklenburgischen Seenplatte. Unser Campingplatz Flessenow lag am nördlichsten Zipfel des Schweriner Sees. Auf der Hinfahrt haben wir Zwischenstopp in Rhüden am Harz gemacht. Heberbaude, ein kleiner uriger Campingplatz mit persönlicher Bedienung vom Besitzer, der uns sogar die Rechnung an den Wohnwagen brachte. Er zeigte uns eine große Wiese und meinte, wir könnten uns hinstellen wo immer wir wollten, die ganze Wiese gehöre uns! Das nenne ich mal Privatsphäre (Eingeweihte wissen was gemeint ist).
Auch in Flessenow hatten wir mega viel Platz und einen eigenen Ausgang, den in der ganzen Zeit nur wir benutzt haben (hinten rechts). Auf dem Bild ist unser Areal und vorne das Equipement von Anja und Sven zu sehen. Wir haben uns so gefreut, das die Beiden mit ihren Münstis uns dort besucht haben und auch ein paar Tage mit uns gecampt haben. Alle Hunde haben sich sofort wiedererkannt und sind sehr gut miteinander klar gekommen.



Nach dem Aufbau und einer kleineren Gassirunde sind wir noch gemütlich eingekehrt und haben anschließend noch eine Weile zusammen im Vorzelt gesessen.
Am 2. Tag sind wir mittags alle zusammen in der Nähe spazieren gegangen. Wir waren ca. 1 Stunde unterwegs und haben in dieser Zeit ein riesiges Maisfeld umrundet. Die landwirtschaftlichen Flächen sind in dieser Gegend gigantisch. Teilweise führte uns der Weg aber auch durch kühle Wälder.

Abends hatte Anja für uns einen Tisch im Schweriner Fernsehturm reserviert. Bei phantastischer Aussicht haben wir Franks Geburtstag gefeiert. Als Geburtstagskind durfte er sich ein Gericht seiner Wahl als Geschenk aussuchen, das fanden wir richtig nett von den Besitzern.



Auf dem Campingplatz haben wir noch die untergehende Sonne am See genossen.




Tag 2, wir sind wieder nach Schwerin gefahren. Diesmal haben wir uns Schloss und Schlosspark angesehen und anschließend noch Fleisch zum Grillen eingekauft. Die Hunde waren mustergültig brav beim Stadtspaziergang.
Auf dem Bild die 3 Münsterländer, Bruder Askan, Schwester Joy und Gouvernante Nelly :-)
Zur Bildergalerie geht es durch Klicken auf das Bild
Abends haben wir schön zusammen gegrillt und bei Fackellicht den Abend genossen.


Am nächsten Tag sind wir auf die Insel Poel an die Ostsee gefahren, noch war es trocken, aber die Vorhersage versprach nichts Gutes für diesen und die nächsten Tage.
Die Hunde fanden den Strand klasse, Bella und Higgins rasten ins Wasser. Aber Bella kriegte wieder Panik, als sie den Boden unter den Füßen verlor und paddelte ganz hysterisch herum, bis sie wieder laufen konnte. Danach blieb Bella an Ufernähe!









Joy durfte wieder Kunststücke machen.
Hunde toben an der Ostsee
Ostsee Hundetoben
Noch immer im Trockenen fuhren wir anschließend nach Wismar und haben noch einmal einen kleinen Stadtbummel, diesmal ohne die Hunde, gemacht. Wir haben 3 leckere Eisdielen gefunden.



Leider kamen wir nicht rechtzeitig vor dem Regen zu den Autos und wurden auf dem Weg dorthin klitschenass. Das geplante Grillen mussten wir verschieben und sind wieder in einen Gasthof gefahren.
Freitags hat es dann den ganzen Tag durchgeregnet und wir haben mehr oder weniger den Tag im Wohnwagen verbracht. Die Mädels von Anja und Sven waren nicht zu bewegen in den Regen zu gehen. Unser Rudel hat sich dann zu einer Regenrunde aufgemacht und wir hatten relativ Glück, denn der Regen war nicht mehr so heftig, wir waren fast eine Stunde unterwegs.
Samstags war dann Abschiednehmen von Anja und Sven, aber nicht ehe sie mit uns zum geplanten Agility Turnier nach Prignitz gefahren sind. Anja wollte ihren Patenhund Askan unbedingt mal live auf einem Turnier erleben. Und es hat sich auch gelohnt, jedenfalls für Askan. Bei allen 3 Läufen war er auf der Gewinnerseite und durfte bei der Siegerehrung nach vorne kommen.
Hier ein Bild vom Jumping, den leeren 2. Platz hatte Bella eingenommen.
     

Sonntags waren wir dann fast allein auf dem Campingplatz, das Wetter war wieder gut und wir haben eine kleine Wanderung vom Bahnhof Lübstorf zum Schloss Willigrad und zurück unternommen.

Der Hinweg war wild romantisch und ich denke es war nicht der Weg, den sie ausgewiesen hatten. Wir mussten über Baumstämme klettern, rutschige Hänge runterlaufen und unter Baumstämmen durchkriechen, Frank war immer dicht davor wieder umzukehren. Aber die Richtung stimmte und dann waren wir auch wieder auf einem breiteren Weg, der zum Seeufer unterhalb des Schlösschens führte. Wir hätten nie gedacht, das es so hügelig dort ist. Zurück sind wir entlang der Straße gelaufen, sicher ist sicher.






Der Platz von Hansens ist leer geblieben, nur die Holländer neben uns waren noch da.
Unser Zelt vom Agi haben wir zum Trocknen aufgebaut.






Am Montag sind wir dann zu unserem geplanten Ausflug an die Müritz aufgebrochen. Unterwegs sah ich vom Auto aus eine riesige Sandgrube. Frank sollte parken und wir wollten die Hunde mal laufen lassen. Frank hatte jedoch große Angst ein Radlader, Bagger oder LKW könnte uns überfahren, so sind wir weit nach hinten gelaufen, wo es keine Spuren von Fahrzeugen mehr gab. Ich habe Frank nicht verraten, das ich unangenehm große Pfotenabdrücke entdeckt hatte, vielleicht sogar von einem Wolf? Aber die Fläche war relativ gut einsehbar und ich konnte außer uns kein Lebewesen entdecken, also gab es endlich Freilauf für die Hunde!

Endlich mal wieder Freilauf
Sandgrube Hundetoben
Nun, Higgins und Bella hatten doch noch ein Lebewesen entdeckt, sie scheuchten einen Hasen auf und rannten kurz hinterher. Askan war noch mit schnüffeln beschäftigt und hat es gar nicht mitbekommen, soviel zu Jagd- und Hütehunden!
Nächster Halt war das Tal der Eisvögel, wir hatten die Hoffnung wenigstens mal einen der imposanten Vögel zu sehen, vielleicht sogar auf die Chance ein Foto zu machen. Aber wir haben nur einen gesehen .....
Einen jungen Mann, der einen Eisvogel gesehen hatte, komischerweise beim Würstchenessen.



Aber wir haben einen Kleiber mit der Kamera erwischt. Er war im Gemäuer einer alten Mühle auf Nahrungssuche.



Nach kurzer Fahrt waren wir dann am Ziel angelangt. Der Müritzsee lag vor uns. Der touristische Betrieb war hier wesentlich höher als am Schweriner See, wir konnten uns kaum retten vor lauter Fahrradfahrern.

Ein schmaler Weg in Ufernähe durch einen Auewald führte uns zu einem schönen Aussichtspunkt.






 


Auf dem Rückweg waren wir noch in einem schönen Schlosshotel im imposanten Park Kaffeetrinken.


Am Dienstag wollten wir uns mal den nahe gelegenen Segelflugplatz ansehen, in der Hoffnung dort die Hunde laufen lassen zu können, so wie es bei uns in Laufenselden möglich ist.
Wir fuhren die paar Kilometer nach Godern und machten uns auf den Weg. Zunächst führte die Strecke am Mühlensee vorbei.




Dann folgte ein kleiner Anstieg und der Flugplatz war linker Hand zu sehen. Jedoch eingezäunt und für Unbefugte Zutritt verboten. Aber egal wir waren in einem botanisch sehr interessanten Naturschutzgebiet "Trockenhänge" gelandet, die Farbenpracht der vielen Blumen war einfach phantastisch.








Wir liefen weiter und hofften wieder auf einem Bogen zurück nach Godern zu kommen. Doch nirgends kam eine Abzweigung nach Links. Wir mussten weiter bis nach Vorwerk laufen, von dort aus ging es 4 km die Landstraße zurück nach Gedern. Als wir wieder auf den Mühlensee trafen, waren wir wirklich erleichtert.


Insgesamt waren wir 3 Stunden unterwegs, aber zum Glück war es trocken und die Temperaturen sehr angenehm. In gelb markiert unsere Wanderroute.








Abends hatten wir uns wieder ein schönes Essen im Fernsehturm gegönnt.
Mittwoch war Ostseeküste Teil 2 geplant. Diesmal wollten wir nach Boltenhagen.
Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem riesigen Erdbeerfeld vorbei.




In Boltenhagen angekommen sind wir zum sogenannten Hundestrand gelaufen. Aber die Enttäuschung war sehr groß. Sie wollten für Hund und Mensch eine Menge Kohle haben, nur dafür das man sich auf einem 200 m großen Teilstück den Strand mit 30 anderen freilaufenden Hunden teilen durfte. Das haben wir Higgins nicht antun wollen und sind zurück zum Auto gelaufen.
Vom Parkplatz aus sind wir noch mal an den Strand gelaufen und haben wenigstens ein Errinnerungsfoto geschossen.



Zurück am Schweriner See, waren wir noch in einem urigen Gasthof in Bad Kleinen lecker Eis essen. Es gab dort über 20 selbstgemachte Sorten und der Ausblick auf den See war auch klasse.


Donnerstag wollten wir noch mal in der Nähe es Campingplatzes wandern, das Auto blieb stehen.
Wir haben die Runde vom 1. Tag verdoppelt. Direkt hinten aus dem Campingplatz raus ging es los.
Kurz nach Alt Schlagsdorf kamen wir an eine ehemalige Badestelle am Neuschlagsdorfer See. Dort lagen ein paar Boote und für Menschen sah diese Einstiegsstelle nicht wirklich badewürdig aus.


Wir haben die Hunde losgemacht und Higgins und Askan sind sofort rein ins Wasser. Bella lief auf den Steg und schaute am sicheren Ufer was Higgins so trieb.


Doch dann machte es Platsch und Bella stürzte kopfüber in den See. Sofort paddelte sie wieder panisch los und das auch noch Richtung Schilf. Alles Rufen umsonst, Bella war nicht mehr ansprechbar in ihrer Panik.



Dann hat sie es geschafft sich am Boot festzuklammern und Frauchen wurde zur Rettung losgeschickt.



Also Schuhe und Socken ausgezogen und rein in den See. Aussen rum bin ich nicht weitergekommen, das Wasser wurde zu tief. Also zurück und den Weg durch das Schilf versucht. Auch das scheiterte an Brennesseln. Also dann doch über die Boote. Mit Ach und Krach und ganz viel Festklammern an der Bootswand rutschte ich durch die Entengrütze immer näher zum Hund. Als ich sie zu fassen bekam konnte ich ihr helfen ganz ins Boot zu kommen und blitzschnell sprang sie dann von dort aus ans rettende Ufer. Ich habe wesentlich länger für den glitschigen Rückweg gebraucht. Fazit, wir brauchen für Bella eine Schwimmweste, damit sie Vertrauen zum ominösen Wasser gewinnen kann. Nach 2 Stunden waren wir wieder zurück auf dem Campingplatz.
Nach den ganzen Aufregungen haben wir beschlossen noch am gleichen Tag abzubauen und nach Hause zu fahren. Die Hunde waren müde und für die nächsten Tage war Regen und Gewitter angesagt, da war das die beste Alternative.
Um 17:30 Uhr fuhren wir los.
Sonnenuntergang auf der AB bei Hildesheim
Nachts um 2:30 Uhr waren wir wieder im eigenen Heim.
Es war ein spannender und erholsamer Campingurlaub im wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern.

Oberammergau 7.10. - 13.10.17

Spontan hatten wir dieses Jahr ein SniffleDog Seminar bei Uwe Friedrich in Oberammergau gebucht. Diesmal war ich mit Bella am Zuge. Zum Glück war auch noch eine Ferienwohnung für uns frei. Diesmal hatten wir die Rocky im 2. Stock des Hauses bei den Hallen. Die Wohnung war riesig und wir und die Hunde hatten Platz ohne Ende. Die Treppen waren allerdings recht steil und wir waren froh, das keiner unserer Hunde damit Probleme hatte.
Auf der Fahrt konnten wir in der Ferne schon die schneebedeckten Berge sehen.



Am Anreisetag wurden wir abends in die Gruppen eingeteilt. Es waren 2 Gruppen zu je 6 Teilnehmern, eine vormittags und die andere nachmittags. Wir hatten uns für die Vormittags Gruppe entschieden, da hatten wir nachmittags dann immer zur freien Verfügung. Nachteil war, das wir immer früh aufstehen mussten, denn um 9 Uhr fing der Kurs an.
Das erste Mal das wir im Herbst in Oberammergau waren und wir konnten erstmals auch andere Wege laufen, die im Winter zu glatt oder zu verschneit waren.
Montag waren wir auf einen Abstecher in Ehrwald.



Wir sind im Moos spazieren gegangen und haben anschließend noch das Grab von Margot und Adi besucht.
Dienstag sind wir an der Ammer entlang bis zur Ettaler Mühle gewandert. Als Fotomodell ist unser Higgins nicht zu übertreffen! Die anderen haben keine Lust zu posieren.
Anschließen waren wir in der Worschtkuch und haben den ersten Hollerpunsch getrunken. Das schöne Pilatushaus mit wunderschönem Bauerngarten musste ich auch fotografieren.












Spaziergang an der Ammer zur Ettaler Mühle
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Hunde untersuchen die Ammer
Ammer Hundetoben
Mittwoch sind wir auf dem Grottenweg gelaufen. Auf einem schmalen Pfad ging es erstmal bergauf. Wir haben bei sonnigem Wetter ein wenig geschwitzt, aber die Aussicht hat die Anstrengung belohnt.




Anschließend ging es auf einem schattigen Weg weiter durch den Wald.



Dann ging es wieder zurück an die Ammer, nach dem Schatten eine Wohltat in der Sonne entlang zu gehen. Zum Abschluss haben wir uns noch ein super leckeres Eis von der Eisdiele Paradiso gegönnt. Leider hat diese Eisdiele im Winter geschlossen.

Am letzten Seminartag sind wir dann auf dem Altherrensteig zur Romanshütte gewandert. Wir wurden mit tollen Aussichten auf das Oberammergauer Moos belohnt.








Und schon wieder war der Urlaub zu Ende. Beim Morgengassi lagen Nebelschwaden über dem Moos. Es versprach wieder ein herrlicher Tag zu werden, schade das wir abreisen mussten.


Zum Glück kamen wir ohne Stau und Probleme nach Hause. Die Hunde waren wieder froh daheim die bekannten Gerüche zu erschnuppern. Und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch im Februar in Oberammergau.
Live your live with a jump!
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